Hygiene

Händehygiene

Die Händehygiene dient der Vermeidung der Keimübertragung durch die Hände des Behandelnden.

Händehygiene

Die Händehygiene dient der Vermeidung der Keimübertragung durch die Hände des Behandelnden. Zu Hause können das beispielsweise auch die Betroffenen selbst, oder Angehörige sein. Durch die Maßnahmen soll Wundinfektionen vorgebeugt werden.

Wann ist eine Händedesinfektion durchzuführen?

Was gehört zur Händehygiene?

  • An erster Stelle steht die Händedesinfektion mit alkoholischen Händedesinfektionsmitteln, die Desinfektion ist sehr viel wirksamer zur Abtötung von Keimen auf der Hand als das Händewaschen.
  • Das Händewaschen ist in der Regel nicht nötig, wer nicht darauf verzichten möchte muss anschließend die trockenen Hände desinfizieren
  • Wichtig ist regelmäßige Hautpflege, am besten morgens und abends
  • Schutzhandschuhe werden zum Eigenschutz immer dann getragen, wenn die Gefahr besteht in Kontakt mit Blut, Eiter oder anderen Körperflüssigkeiten zu kommen.

 

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Wie wird die Händedesinfektion durchgeführt?

  • Legen Sie Ringe, Uhr und Armbänder ab
  • Wenn Sie Wunden versorgen sollten Sie in dieser Zeit keine langen, lackierten oder künstlichen Fingernägel tragen
  • Die Hände müssen trocken sein
  • Geben Sie 3 – 5 ml Händedesinfektionsmittel in beide Hände
  • Verreiben Sie das Desinfektionsmittel auf den Handinnen- und -außenflächen, Fingerzwischenräumen, Fingerspitzen, Nagelpfalzen und Daumen. Alle Bereiche sollten gleichmäßig nass sein.
  • Verreiben Sie das Desinfektionsmittel bis die Hände trocken sind, in der Regel dauert das ca. 30 Sekunden
  • Ziehen Sie Handschuhe nur über trockene und desinfizierte Hände

Gibt es Besonderheiten?

  • Nach dem Kontakt mit Clostridium difficile besiedelten Patienten muss nach der Händedesinfektion eine Händewaschung erfolgen, um die Sporen des Bakteriums, die durch alkoholische Desinfektionsmittel nicht abgetötet werden können abzuwaschen.

 

 

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